18.09.2011

Die Saison 2011, ist für mich vorbei.

nach meinem Bandscheibenvorfall versuchte ich wieder in "Schwung" zu kommen, aber zwei Muskelgruppen sind noch immer nicht trainingstauglich, geschweige denn wettkampftauglich. So muß ich die bittere Konsequenz daraus ziehen Hawaii 2011 abzusagen (sorry an meine Sponsoren). Nach einem guten Saisonstart und einer guten Wettkampfvorbereitung, mit Trainingswettkämpfen, für den Ironman Regensburg wurde ich nun ganz schön ausgebremst. Ich konnte mich in dieser Saison trotzdem sportlich weiter entwickeln. Privat, durfte ich bei der Geburt meiner Tochter dabei sein und Ihre ersten Lebenswochen täglich mit erleben. Das Leben hat immer wieder ein paar Überraschungen parat, schöne und leider auch nicht so schöne. So nun darf ich mich bald auf die ersten         Krabbel-Versuche meiner Tochter und meine ersten Laufkilometer (mit kurzen Bodenkontakt und langer Flugphase) freuen.

 

                                                                                            25.07.2011

Alles hat seine Zeit und alles braucht leider seine Zeit,

das möchte ein Leistungssportler eigentlich nicht hören. Nach dem sich herausstellte das sich meine Bandscheibe verabschiedet hatte, sprich Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelbereich, war ich ganz schön am Boden zerstört. Nach einigem hin und her, bekam ich eine Adresse von einem Arzt am Chiemsee, dieser half mir soweit wieder auf die Beine, das ich fast schmerzfrei wieder gehen konnte, natürlich stellte mich das nicht zufrieden und ich forschte weiter, ein Freund erzählte mir von einem Arzt in der Klinik "Lindenlohe" bei dem ich auch sehr bald einen Termin bekam. Dieses Gespräch hat ergeben, daß er mich gerne Stationär im Krankenhaus aufnehmen würde um die Behandlung des Arztes am Chiemsee, sprich Cortisonspritzen in den Nervenkanal, weiterzuführen und mich täglich zu spritzen . Nach einer Woche Krankenhaus, täglich Krankengymnastik u. "Rehasport", zusätzlich von mir selbst verordnete "Trainingseinheiten", jeweils morgens und abends flottes Gehen, bin ich jetzt wieder zuversichtlicher. Zwar ist das Laufen noch ein großes Problem, aber es wird besser (alles braucht seine Zeit), nur leider nicht bis zum 7. August. der Ironman Rgb. findet ohne mich statt, ich will auch gar nicht lange darüber schreiben sonst bekomme ich noch eine Depression. Nach vorne schauen ist meine Devise. Das Hauptziel "Hawaii" ist noch nicht verloren und bis dahin bin ich wieder hergestellt, notfalls mit Ersatzteilen.

Humor ist der Knopf der verhindert, dass uns der Kragen platzt

 

 

Immer noch außer Gefecht!                                                 06.07.2011

Jetzt sind es schon sieben Tage, ich kann zwar schon humpeln (mit Schmerzen)  aber die Blutergüsse und die Nervenüberreizung lassen keinen Sport oder andere Tätigkeiten zu. Morgen  habe ich einen Termin beim Radiologen, dann werde ich mehr wissen.

 

 

Schöne schei...., Nerv im Lendenwirbel eingeklemmt,           01.07.2011

am Dienstag rutschte ich auf einer Treppe in der Arbeit aus, nach einer eleganten Landung auf meiner rechten Beckenschaufel machte ich einen Funktions- Check, so dachte ich mir, alles in Ordnung. Am nächsten Tag leichtes Ziehen am Gesäß, aber sonst alles im grünen Bereich. Nach dem Training wurde das Ziehen schon stärker und nach einer schlaflosen Nacht, konnte ich den Fuß gar nicht mehr belasten. Sitzen, gehen, stehen sogar normales Liegen war nicht mehr möglich. Nach Arztbesuch und Krankengym., wurde eine  Prellung und Nervenüberreizung durch Becken.- und Lendenwirbelfehlstellung diagnostiziert. Nun muss ich faul "rumliegen" mit Schmerzmittel zugedröhnt versuche ich ein paar Stunden Schlaf zu finden. Hoffentlich bin ich bald wieder der Alte.

 

 

 

Halbmarathon Cham, AK Platz 1                                         29.06.2011

nach einer langen, harten Trainingswoche "kratzte" ich noch einmal ein paar "Körner", für den Lauf zusammen. Nach 1Stunde lockeren Radfahrt ging ich an den Start. Den Lauf teilte ich mir sehr gut ein und doch wurden die letzten vier km knüppel hart. Ich konnte nach dieser langen Woche einfach nicht aus den Vollen schöpfen und musste so einen Platz in der Gesamtwertung an einen besseren Läufer abgeben. Anschließend fuhr ich mit dem Rad noch vier Stunden locker aus. Im ganzen ein guter Trainingstag.

 

 

Hey, nun ist am Donnerstag (16.06.2011), meine Tochter Anna auf die Welt gekommen. Mein Sohn Leo ist ganz stolz auf seine Schwester, "Sie ist ja sooooo klein und hat sooooo kleine Hände" meint mein Sohn. Mit 50cm und 2980gr. wird auch Sie sich bald zu behaupten wissen.

 

Am Sonntag (26.06.2011) ist der Halbmarathon in Cham, den ich aus der Vorbereitung für den Ironman Regensburg absolvieren möchte.

 

 

 

 

Burgoberbach Sprint-Duathlon                  07.05.2011

Am Samstag beendete ich meine Regenerationsphase, nach dem Ironmann South Afrika, mit einem Sprint- Duathlon (5km Lauf, 25km Rad, 5km Lauf) in Burgoberbach. Einmal "Vollgas".

Eine super organisierte Veranstaltung, super Wetter, stark besetztes Starterfeld. Was will man mehr! Am Ende durfte ich als sechster in der Gesamtwertung und erster in der AK Wertung die Ziellinie überschreiten.

 

Bad Kötztinger Volkslauf,                           01.05.2011

nach einer Regenerationszeit von drei Wochen, absolvierte ich in Bad Kötzting einen 10km Volkslauf. Ein sehr welliges Laufprofil mit starken Gegenwind (38Minuten und 33 Sek. benötigte ich dafür, AK Platz1). Noch nicht voll regeneriert vom Ironman South Afrika, aber so langsam kommt die "Form" zurück.

 

 

Vorbericht South Afrika vom Benjamin Franz

 

Ironman South Afrika                                 10.04.2011
 

nach einem Tag wo nicht alles so lief wie ich es wollte, wurde ich trotzdem, AK-Sieger beim Ironman South Afrika (mit neuer AK Rad-Bestzeit).

 

 

Mein Wettkampfrad, mit Lightweight Scheibe und Vorder-Laufrad, schnelle Radzeit-Garantie (Danke Herr Obermayer)

 

IM South Afrika

Schwimmen: Nach einer kurzen Auseinandersetzung, im Wasser mit den anderen Athleten, entschied ich mich wieder für den Alleingang und schwamm so meine 3,8km ohne Stress alleine. Leider wurde bei der "Schlägerei" im Wasser meine Uhr beschädigt, die ich als Tacho und Trittfrequenzmesser beim Radfahren verwende, ebenso benötige ich sie für die Herzfrequenzmessung.

Radfahrt: Ohne jegliche Leistungskontrolle und Zeitgefühl machte ich mich auf den Weg. Nach ca. 30km  brach mir meine Flaschenhalterung, beim überqueren eines "Jumpers" ab. "So jetzt habe ich aber die Schnautze voll" so dachte ich mir, "ich hole mir jetzt dieses verflixte Hawaiiticket und mache jetzt eine neue Erfahrung. Ich verzichte auf dieses Technik-Stress-Zeug und mache einen "Gefühlswettkampf". Wenn es läuft dann lass ich es laufen und wenn es nicht so toll geht halte ich mich ein wenig zurück. So nahm ich die Verfolgung auf. Ein Problem hatte ich aber noch immer. Ich hatte mir, nach dem ich zurückgefahren bin und meine Radflaschenhalterung (aus den Straßengraben) mit meiner "Extra-Rainer-Spezial-Isomischung", die noch in der Halterung steckte, wieder am Mann. Doch ich hatte kein Wasser mehr an einen 30°C warmen Renntag. Also musste ich immer an den Versorgungsstellen so viel  wie möglich Trinken und noch eine extra Flasche in der Hand mit nehmen. Irgendwie geht alles. Letzte Radrunde wollte ich mein "Special Need Back" (Hier kann man vor dem Rennen etwas den Veranstalter geben, Essen Trinken, Kleidung was man evtl. im Renen noch benötigt) abholen. Doch als ich an dieser ausgewiesenen Zone war, klatschten die "Rennhelfer" voll begeistert. Ok, ich wollte einerseits mein Getränk entgegen nehmen aber wenn ich jetzt noch fünf Minuten warten muss um meine Tüte (aus den anderen 1700 Tüten) zu bekommen, dann fahre ich als  "dummes Kamel" weiter. Wer braucht heute schon etwas zu Trinken , da ist doch so ein motivierender Applaus doch viel mehr Wert. Aber meine Uhr zeigte dafür wieder etwas an, eine falsche Uhrzeit, aber immer hin, sie gibt ein Lebenszeichen. So lümmelte ich auch noch die letzte Runde runter.

Laufen: Nun hieß es Herz bzw. die Beine in die Hände nehmen und laufen, laufen., laufen Nach 9 Stunden 19 Minuten und 20 Sekunden endete mein Arbeitstag. Ich war glücklich, dass mein Sportlerherz an diesem Tag so stark schlug. Erst später erfuhr ich das ich so gut abschnitt, was die Sache natürlich noch einmal versüßte. Erster in der AK, erster Deutscher Amateur und neue AK-Rad-Bestzeit (i foh efter ohne Wosser) Aber am schönsten ist, das ich in drei Tagen wieder zu Hause bin bei meinemSohn und meiner Frau mit einer neuen Lebenserfahrung -.gefühl.

"Hawaii-Slot" habe ich angenommen, obwohl ich noch nicht weiß wie ich das alles organisieren soll.

"I schwimm dann a mol Hoam, a Schwimmtraining schad ned"

do brauch i scho bis Mittwoch, an 13.04.2011

 

An Euch

Danke für das Daumendrücken (habe ich trotz tausende km Entfernung gespürt oder doch besser gesagt gefühlt)

 

Jetzt muß ich noch a sagrisches Danke los werden. (Ich kann leider nicht jeden als ersten nennen, jeder ist mir eine große Hilfe gewesen und i brauch eng no als "Gesamtpacket").

Meinen Sponsoren und Gönnern, ohne euch dad's ned geh

Meiner Familie, Heidi und Leo, de den ganzen Zeug mit mocher meiß'n

Meinem  Zahnarzt und Freund, Dr. Angermaier, der mocht des seinige mit, mit mir

Meinem Heilpraktiker Wittmann, der's a wieder hie bringt, wenn's mol ned guad ausschaud

Meinem Buchstaller Team, de mehr kinna als wos draußen auf'n Gschäft  stehd

Meinem Masseur Schießl Reinhard, der woa's, wei ma mi oglanga mou

Mein Schuhfachgeschäft Pongratz in Cham, der scho an langen Weg mit mir geht und do is wenn i erm brauch

Meinem Schwimmtrainer "Slawa" Wenzel Taller,  der hod a Geduld mit mir

Meiner Graf Marlies, de für positive Energie sorgt

Meine(n) Simone u. Karl Kubowitsch, de bringa mein Fokus auf 100%

Meinem Bruder Bernhard, wenn i erm wirklich brauch dann is a do

Meinen Beucherlinger Sportkameraden, vor allem Sigi, immer a offenes Ohr

Meinem Josef Lankes, der hilft wenn's brennt.

Meine Fa. Crown, de af meine Urlaubswünsche Rücksicht nemad

Meine Freund, de mi oft a holbert's Johr ned seng und dann doch do san, wenn i's brauch

i hoff i hob koan vergess'n , halt, mein Homestay in South Afrika, de wei a zwoute Familie für mi san

 
Trainingslager Lanzarote,                            18.03.2011

kurze und harte Vorbereitung für South Afrika,

nach dem ich zwei Wochen zu Hause krank "rumhing" und diese doofe Erkältung nicht losbekam (weil sich die Familie immer wieder aufs neue gegenseitig ansteckte), entschloss ich mich  trotz Erkältung nach Lanzarote in mein Trainingscamp zu fliegen und evtl. in den letzten fünf Wochen vor dem Ironman Afrika das "Ruder rumzureißen" und noch einen soliden Aufbau für South Afrika und die Saison 2011 zu erreichen.

Nach drei Tagen, war ich dann so weit (dank der salzigen und feuchten Luft und des milderen Klimas), um mein geplantes Training, etwas verschärft im Laufen und reduziert im Radfahren  (vielleicht ist weniger mehr), umzusetzen.

 

"Auskotzen" beim Laufen 

 

 

 
Wintersaison im "Goldenen - Herbst"                   28.10.2010
 

nach dem der Goldene Herbst ausbleibt und das Wetter für lange Radeinheiten nicht mehr so optimal ist, werden mehr Laufeinheiten absolviert. Schwimmen im Hallenbad und Krafttraining im Rodinger Sportcenter. Radfahreinheiten werden mit Skirollern ergänzt.

Auch mal was neues Probieren.                                                    

Nach dem die Stadt Cham am Frauenhofer Gymnasium ein neues Kletterzentrum besitzt und in der KW43 eine "Schnupperwoche" für alle Interessierten statt fand. Werde ich meinen Trainingsaltag ein wenig auffrischen , Kopf frei bekommen und zusätzlich Krafttraining und koordinatives  Training in meinen Trainingsplan mit reinnehmen. Sich "bewegen" und den grauen kalten Tagen ein wenig entfliehen ,                                                                                               

Übrigens Öffnungszeiten sind: Montag bis einschl. Freitag 18.00 Uhr bis 21.30 Uhr (Montag DAV exklusiv / Mittwoch Naturfreunde exklusiv - an den Vereinen interessierte Schnupperer sind herzlich willkommen). Samstag / Sonntag 15.00 Uhr bis 21.30 Uhr. http://klettern.bayerwaldmedia-partner.de

 

 
1.Mittelbayerische Landkreislauf    2.Platz                18.09.2010 

nach 30 Tagen Antibiotika, viel es mir nicht leicht wieder in Schwung zu kommen. Nach dem ich geschwächt war durch das Arzneimittel fing ich mir auch noch eine Erkältung ein. Mein Körper war gefühlte 50 Jahre gealtert. Doch ich war überrascht wie schnell sich mein Körper "reparierte". Denn nach zwei harten Wochen, muß ich sagen, läuft das Training wieder sehr gut.

Der Landkreislauf war dann mein erster Trainingswettkampf, den ich in einer Team-Mixwertung (fünf Männer und fünf Frauen bilden ein Team) bestreiten durfte. Mit viel Spaß und noch mehr Schweiß gingen wir in Wörth an den Start. Jeder von uns hatte eine Strecke von 5 bis 10km zu laufen. Das Ziel war das 75,5km entfernte Lappersdorf. Der Streckenverlauf: Wald, Wiesen, Felder und Straßen mit verschiedenen Höhenmeter. Schon nach der Hälfte wussten wir das wir die Möglichkeit auf ein Podiumsplatz haben, so kämpften wir bis zum letzten Meter. Unsere Schlussläuferin Sabine Guggenberger gab ihr bestes und erst auf den letzten Metern wurden wir von der gegnerischen Mannschaft  eingeholt und  durften als zweites Mixteam ins Ziel einlaufen, wir wurden fünftes Team von allen Staffeln (Frauen-, Männer-, und Mixteams). Mehr darüber unter www.landkreislauf-regensburg.de

Unsere Teilnehmer, für die Mixwertung: Sabine Guggenberger, Rosi Stangl,  Birgit Hischa, Vicky Gierl , Anita Eiselt, Christian Luber, Andy Betzelbacher, Sigmund Höcherl,  Stefan Albert,  i selber

 
 
Ironman Regensburg, 1. August 2010

 

 

Am liebsten würde ich über diesen Ironman in Regensburg gar nichts schreiben. Doch ich bin es meinen Sponsoren, Freunden und Gönnern schuldig. Also hier der Bericht.

Die Vorbereitung in den letzten acht Wochen liefen wie geschmiert. In den letzten zwei Wochen musste ich meinen "Motor" stark runter fahren um nicht ins Übertraining zu kommen. Das Wetter, in der letzten Woche, war optimal zum Relaxen (kühle Nächte zum Schlafen). In der Arbeit "a bisserl" stressig. Sonst war alles ok. Der Wettkampftag, das optimale Wetter. Ein solcher IM zuhause gibt dir noch einmal extra "Power". Die Freunde und "hiesigen Leute" (Feuerwehr Pösing u. Wetterfeld vor Ort), dahoam is dahoam.

Nun zum Rennen:

Das Schwimmen, 3.8km: Nur keinen Stress dachte ich mir. Dieser Schlägerei im Wasser geh ich aus dem Weg und schwimme etwas außen herum das macht unterm Strich zwei bis drei Minuten aus, besser als irgendwelche Blessuren davonzutragen. Und was soll's das Ticket für Hawaii hole ich mir sowieso. So kam ich ganz locker aus dem Wasser, nach einer Stunde und zwei Minuten hatte ich wieder festen Boden unter den Füßen.

Wechsel 1 :Zum Wechsel auf's Rad lies ich mir Zeit, lieber etwas wärmer anziehen um so Kohlenhydrate zu sparen.

Radfahrt180 km: 1300 Höhenmeter, zwei Runden mit jeweils 72 km, die erste Hälfte hüglich, die zweite Hälfte flach, aber windanfällig .In der ersten Runde waren noch sehr viele Athleten unterwegs, aber so nach und nach fuhr ich immer mehr alleine. Soviel ich sehen konnte, war es ein faires Rennen. Nach 110 km riss mir eine Speicher am hinteren Laufrad, die ich erst einmal rausbrechen musste, Bremse aufgemacht und das Laufrad leicht nach hinten versetzt, denn durch diese Verspannung am Laufrad scheuerte der Mantel am Rahmen. So konnte ich das Rennen wieder aufnehmen. Jetzt nur durch kein Schlagloch fahren , dachte ich mir, denn dann ist alles aus. Es lief soweit ganz gut. Wiegetritt und härtere Antritte waren nicht mehr möglich, weil dann das Laufrad am Rahmen scheuerte, also schön sachte und weich fahren. So schnurrte ich Richtung Regensburg, nach einer Radfahrt von vier Stunden und 35 Minuten wechselte ich zum Laufen.

Wechsel 2: Die Räder mussten wir selbst abstellen. Schnell meine Compressionssocken ran und weiter geht es.

Lauf 42,2 km: Schon in der ersten Runde, von vier zu laufenden Runden, holte ich weitere drei Athleten ein, also Platz 12 oder 13 , so kann es weitergehen, dachte ich mir, aber locker bleiben. Ab km 20 kannst du Gas geben, zum "Blödeln" mit einem Kampfrichter war auch noch Zeit, Spaß im Wettkampf, war oberstes Gebot für mich. In der dritten Runde machten mir Blähungen zu schaffen, ok ab ins Dixi, aber hier war keine Problemlösung zu finden. Ich sah meine Frau am Wegrand und machte Meldung über dieses noch kleine Problem. Sie meinte "durchziehen, finishen" ,"Ja sicher" sagte ich, "das  haut mich nicht um". 9km vor Ziel musste ich mich übergeben, locker bleiben. Zwei km später, also 7 km vorm  Ziel. Bauchkrämpfe, ich konnte keinen Schritt mehr machen Aus, Aus, Warum?? Warum schon wieder?? 

Das war "mein Rennen".

Übrigens, dass war eine tolle Veranstaltung, der IM Regensburg, für Athlet und Zuschauer. Toll echt Toll.

Bis dann, euer Rainer

 

 
 

Stadtlauf Cham Halbmarathon.

  Nach einer harten Trainingswoche lief ich in Cham den Halbmarathon. Nach dem Motto "a biserl wos gehd immer" und mit einer mäßigen Wettkampflaufzeit aber einer guten Trainingsleistung von 1:23:31 absolvierte ich als zweiter der Altersklasse die 21,1km. Den Tag rundete ich, nach der Siegerehrung, mit einer Radfahrt von 4,5 Std. ab. Ein guter Trainingstag. Aber nun muß ich mich mehr auf den Ironman Regensburg konzentrieren, denn in nur sechs Wochen ist der Start. Also dran bleiben und fleißig schwitzen. (grins)

 

Trainingsreiz durch Wettkämpfe

                

Nach dem mein Körper genügend Zeit hatte sich von meinen Fahrradsturz und meinem ersten Ironman in diesem Jahr (der durch Sturz und weitere negative Faktoren, mehr zu einen Trainingswettkampf wurde) zu erholen. Folgte ich der Einladung meines Sponsor's Pflüger, um an den Harsewinkel Triathlon, am 06.06.2010 teilzunehmen. Der Wettkampf war ideal um zu sehen in wie weit ich meine "Form" halten konnte bzw. "wie gut es schon wieder läuft". Bis auf leichte Schulter.- und Lendenwirbelprobleme lief es zufrieden stellend und so durfte ich als fünfter die Ziellinie überschreiten. In der folgender Woche trainierte ich fleißig weiter (evtl. a bisserl zuviel) und nahm beim Triathlon in Kallmünz teil. Schon morgens bemerkte ich, dies wird ein harter Trainingswettkampf, mein Körper war sehr erschöpft, schlafen und regeneratives Training währe sinnvoller, doch einen Triathlon der vor meiner Haustüre stattfindet möchte ich mir nicht entgehen lassen. Und so kämpfte ich mich durch das Rennen. Am Schluss konnte ich den elften Platz für mich verbuchen. Am folgenden Tag bekam ich die Quittung, eine leichte Erkältung und Gliederschmerzen zeigten mir das die Regeneration zu kurz kam. Doch nach wie vor meine ich das dies eine gute Vorbereitung für den Ironman Regensburg ist. Nun werde ich mich in dieser Woche nicht zurückhalten und mein Training durchziehen. Denn schon am Sonntag den 20.06.2010 habe ich meinen nächsten Trainingswettkampf, Halbmarathon Cham, ich werde hier versuchen mein bestes zu geben, aber ob durch dieser Trainingsvorbelastung ein gutes Ergebnis raus kommen wird ist die Frage? Auf jeden Fall ist es ein guter Trainingsreiz. (Der Rest wird eine Überraschung. Wir werden sehen.)

 

Ironman South Afrika,

 

nach schlechter Vorbereitung, seit ich Triathlon betreibe. Mit ständigen Problemen die mich im Umfeld konfrontierten und außer Weg gebracht werden mussten, absolvierte ich den IM South Afrika.

Der Radsturz,  der gebrochene Finger, die Schürfwunden ( die mein Schwimmtraining auf "Spiegelschwimmen" und Zugseil begrenzte) und der Trainingsausfall im allgemeinen. Der Stress mit der  verspäteten Anreise wegen dem Vulkanausbruch und die plötzliche Klimaänderung  von Regen 16°C auf Sonne pur 32°C. Machte den IM, am 25.04.2010 zur persönlichen Herausforderung. Das Meer zeigte sich heuer für mich nicht gerade von der angenehmen Seite, Wellen die 3,5m hoch waren und die falsche "Wasserlinie" machten sich in meiner Schwimmzeit bemerkbar, 1Stunde und 7Minuten "a long time". Im Radfahren nicht gleich den richtigen Druck gefunden, aber mit viel Kopfarbeit Runde um Runde stärker geworden. Auf den vierten Rang vorgefahren. Nun der Lauf, die "schei... schöne" Hitze machten den Lauf auch nicht sehr viel leichter und so durfte ich nach 9 Stunden und 47 Minuten  die Ziellinie glücklich über diesen noch sooo gerade geretteten Wettkampf (die erste Langdistanz im diesem Jahr) überschreiten. Außer kleinere Vorbereitungswettkämpfe  werde ich mich nun auf "unseren IM" (Regensburg) vorbereiten. Aber zuerst einmal eine Woche ruhen. Um etwas abstand über diesen kräftezehrenden Wettkampf (mental wie körperlich) zu gewinn

Aschewolke verhindert Flug nach Südafrika

Heute am Sonntag, sitze ich so gegen mittag, etwas ratlos am Spielplatz und schaue meinem Sohn beim Klettern zu. Nach dem ich mich die letzten Tag abgehetzt habe um rechtzeitig im Flieger nach Südafrika zu sitzen und sämtliche Pannen die noch passiert sind, aus der Welt geschafft habe, ist das jetzt und heute ein ungewöhnlicher Zustand. Der Flug heute abend ist gekenzelt. Der nächste Flug ist am Mittwoch, 21:55 Uhr, angesetzt, so bin ich erst am Donnerstag um 15:00 Uhr in Port Elizabeth. Dieser Wettkampf wird immer mehr zum Trainingswettkampf. Erst der Sturz, die fehlenden Trainingseinheiten, und jetzt auch noch das Problem mit dem Flug. Mittwoch sollte der nächste Flieger gehen, doch wer weiß das schon, was bis dahin los ist. Diese Unsicherheit macht mich fertig und bringt mich total aus dem Gleichgewicht. Fragen wie: Wird die verbleibende Zeit in Port Elizabeth reichen um mich zu klimatisieren? Geht überhaupt noch ein Flieger vor dem Wettkampf? Reicht die Vorbereitung, trotz fehlender Trainingseinheiten, für einen erfolgreichen Wettkampf? Soll ich überhaupt fliegen und starten bei so vielen Schwierigkeiten und offenen Fragen?

Ich überlasse diese Fragen einfach dem Schicksal, wenn der Flieger noch rechtzeitig geht, um am Wettkampftag vor Ort zu sein, bin ich dabei und dann werden wir sehen.

 
 
10.02.2010      Trainingslager Lanzarote
 
 

Im warmen Süden, auf den Kanarischen Inseln, Lanzarote kann ich mich für den Ironman South Afrika vorbereiten.

Schwimmen, Radfahren, Laufen, Essen und Schlafen was will ein Triathlet mehr ???

Eventuell zwischen den Einheiten "Kraft tanken" mit "Lang-Hantelübungen" und "Athletik" (Bauch, Beine, Po)

 

 

05.01.2010   

Vorbereitung für das Trainingslager

Auch die "langen Trainingseinheiten" müssen geübt werden, damit der Körper wieder weiß was "Sache" ist. Die ersten langen Radeinheiten, werden so im Keller absolviert.

Mein Sohn besucht mich so ab und zu einmal, um zu sehen was der Papa macht

 
 

Mit lockeren Grundlageneinheiten und neuen Zielen

bereite ich mich auf die neue Saison vor.

 

Schon sehr früh möchte ich meine Form wieder aufbauen, dafür gibt es mehr als einen Grund.

Der Vereinswechsel: Nach sechs Jahren Boxen und neun Jahre Triathlon im Verein ASV- Cham, wechsle ich den Verein und gehe zur DJK Beucherling.

Der Ironman South Afrika: Ich möchte mit einer guten Grundlage nach South Afrika fahren und dort den  Ironman in Port Elizabeth absolvieren.

Der Ironman Regensburg: Ich werde verrückt, wir haben hier vor unserer Haustüre einen Ironman. Neben der super Langdistanz in Roth und den doch etwas weiter entfernten Ironman Frankfurt. Haben wir hier einen neuen Langdistanzwettkampf der Ironman in Regensburg. Na klar, habe ich mich da gleich angemeldet, auch wenn dieser Wettkampf terminlich einige Probleme mit sich bringt.

Dieses Kribbeln: von 21 bis 30 Stunden Training täglich auf sieben bis neun Stunden, löst so ein "kribbeln" aus. Kaum Genesen, musste ich mich einfach wieder mehr bewegen und fühle mich wieder wie in meinen ersten Triathlontagen. 

Neue Ziele + Bewegung + Trainingssteuerung  = Fun pur

 
 
Frühseitiges Saisonende!
 
Aus gesundheitlichen Gründen muss ich die Saison frühzeitig beenden und muss leider meine Wettkampftermine für das Jahr 2009 absagen. Diese Situation werde ich für eine kleine Auszeit nutzen (müssen). Zeit für meine vernachlässigte Familie zu haben, Kraft zu schöpfen und die Gesundheit wieder auf "Vordermann zu bringen".

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit langen Bergwandereinheiten (mit Zusatzgewicht, Sohnemann Leo) versuche ich meine Form zu halten und mit einer gestärkten Grundlage in das nächste Jahr zu gehen.

 
 
Trainingswettkämpfe als neue Reize
 
 

14.06.09 Mitterdorfer Radrundfahrt, 1900HM und 155km. Nach drei km fuhr ich an die Spitzte des "Feldes" um ein paar Leute zum mitfahren zu animieren, doch leider wollte nur einer mitfahren, mein Bruder. Also fuhren wir die "Runde" alleine. In Mitterdorf wieder angekommen, hatten wir einen 36km Durchschnitt am Fahrradcomputer. Vielleicht fahren nächstes Jahr mehr Leute mit und wir kommen mit einer vernünftigen  Durchschnittsgeschwindigkeit zurück.

 

11.06.2009

Nach mehreren Krankengymnastik Behandlungen, wegen meiner Zerrung , entschied ich mich für einen Arztbesuch. Der Befund, die nächsten zwei Wochen keine harte Laufeinheiten.

Also fällt Kallmünzer Triathlon aus. Ich werde dafür bei der "Mitterdorfer Radrundfahrt" am 14.06.09 dabei sein.

Der Halbmarathon in Cham fällt leider auch aus. Vielleicht kann ich am 28.06.09 in Bernhardswald, den Halbmarathon absolvieren.

 

07.06.2009, Harsewinkel

 

Kurzdistanz Triathlon bei meinem Sponsor Pflüger.

Die Distanzen 1000m Schwimmen im Freibad Harsewinkel, 40km Radfahrt und 10km Laufen.

Nach einem mäßigen Schwimmergebnis machte ich auf dem Rad Druck, um Zeit "gut zu machen" und im Laufen ein Zeitpolster zu haben. Es gelang mir aber nicht ganz. Ich ging als erster vom Rad doch meine Laufverletzung (Zerrung im linken Oberschenkel) lies mich so langsam meine "Runden "ziehen" das ich mich mit den dritten Platz zufrieden geben mußte.

Im ganzen ein schöner Triathlontag mit meinen "Triathlonkameraden"

 

 

17.05.09

 Der 24. Beucherlinger Volkslauf, 9,5km

Mit Sport&Relax, waren wir vor Ort, natürlich nützte ich diese Gelegenheit um einen Trainingswettkampf zu absolvieren. Als dritter durfte ich die Ziellinie überqueren.

   
 
 
Ironman South Afrika, 05.04.09  
Verdammte Scheiße  
     
Okay beginnen wir mit Schwimmen. Mit dem Schwimmen war ich so weit zufrieden, anfangs hatte ich Schwierigkeiten in der Gruppe, doch die zweite Runde war dann okay (trotz etwas Wellengang).  
   
Radfahren 183km. Bin extra locker angegangen, denn wenn man die letzten Wettkämpfe in Port Elizabeth ansieht wurde viel Zeit im Laufen gut gemacht. Dieser Tag so sagte es die Wettervorhersage sollte ein heißer Tag werden und es wurde ein heißer Tag mit einem heißen Rennen. In der zweiten Runde ca. km 80 musste ich mein Hinterrad kurz reparieren, eine Speicher brach und scheuerte am Rahmen . Dritte Runde ab ca. 170 km noch einmal die Geschwindigkeit leicht gedrosselt um einen leichteren Übergang zum Laufen zu finden.

 

Ersten 10km Lauf gingen richtig gut, nicht zu schnell und nicht zu langsam. Km 15 Bauchkrämpfe machten sich bemerkbar, einmal Dixi und weiter. Nach zwei km noch einmal einen Besuch im Dixi und dann hatte ich solche Bauchkrämpfe das ich nicht einmal gehen konnte. Was war geschehen? Ich verstand das alles nicht. Eine besonders gute Vorbereitung und trotzdem geht wieder alles Schief. Es stiegen 300 Leute an diesem Tag aus dem Rennen aus, das sind 20%. Am nächsten Tag wurde das Geheimnis von einem Zuschauer gelüftet. Er hat gesehen wie die Versorgungsstellen etwas überfordert waren und normales Leitungswasser den ersten Läufer verabreicht wurde (leider ist die Qualität nicht die gleiche wie bei uns in Deutschland) auf das manche Leute mit Verdauungsproblemen reagieren.
Was soll ich da noch sagen ???!!! Die ganze Vorbereitung, der Verzicht von meiner Familie, alles für die Katz.
 
   
Ironman Wisconsin, Oktober 2008
Der Weg ist das Ziel
Ironman Wisconsin, dieselbe Distanz, das gleiche Ziel, nur ein anderer Austragungsort. Der zweite Ironman, für mich, in diesem Jahr. Die Vorbereitungsphase verlief gut, keine Trainingspause, wegen Krankheiten oder Verletzungen, gutes Wetter zum Trainieren, alles war, wie es sein sollte.
Der Tag "X" rückte näher, sechs Tage vor dem Ironman reiste ich nach Wisconsin und versuchte dort unter 2200 aufgescheuchten Athleten, die Ruhe zu bewahren,aber egal wie viel Ironman´s man schon gemacht hat, man weiß wie´s läuft, man ist routiniert, trotzdem ist kein Ironman wie der andere und so packte auch mich das Wettkampffieber , jeden Tag auf´s neue.
 
Endlich "Race Day", um 6.50 Uhr ging es los, ab ins Wasser. Ich positionierte mich gut und schwamm meine 3,8 km. Als ich aus dem Wasser kam, sah ich auf die Anzeigentafel, 56 min., wahnsinn, ich war total happy mit dieser Schwimmzeit ist alles möglich, voll motiviert schwang ich mich auf´s Rad, jetzt kann nicht´s mehr schief gehen. Aber schon nach wenigen Metern hatte ich einen Radsturz, Carbonlenker gebrochen, Vorderbremse beschädigt, Schaltung nur noch teilweise zu gebrauchen, ich dachte mir das kann's doch nicht gewesen sein, ich muß weiter. Ich fuhr zum Start zurück, wo ein Mechaniker mein Rad notdürftig zusammenflickte und weiter ging's.

Als ich losfuhr merkte ich erst, daß nicht nur das Rad beschädigt war, sondern auch ich, meine rechter Arm tat von der Hand bis zur Schulter weh. Beim Luftholen hatte ich Schwierigkeiten, aber es ging, trotz 15 min. Reparaturzeit, meines Rades, fuhr ich auf Platz 6 vor und nahm meinen Marathon in Angriff. Doch mit einer gebrochene Rippe, einer gebrochenen Hand und einer geprellten Schulter läuft es sich nicht so gut. Trotzdem wollte ich bei diesem Ironman über die Ziellinie, egal wann. 42km hatte ich mit Atemnot u. Schmerzen in Arm und in der Schulter gekämpft, die Ziellinie erreichte ich als 82. unter den 2207 Athleten. Ein Hawaiiticket erreichte ich natürlich nicht, aber genug "Biß" für den nächsten Ironman. Aber zuerst einmal Auskurieren, auch wenn das "Stillhalten " schwer fällt. Pflügerprodukte werden mir beim Heilungsprozess helfen, wie z.B. Chiroplexan.
Allen Hawaiiteilnehmer wünsche ich, gutes Gelingen und ein wahnsinnig tolles Erlebnis.




 

 
10.08.08 Erlangen Mitteldistanz

Platz drei, in Mitteldistanz Erlangen. (hier mehr)

 

 

14.07.2008  Kein Ironman, kein Trainingslager, kein Wettkampf.

Dienstag, der 08.07.08 ein ganz normaler Dienstag und trotzdem einer der schönsten Tage in meinem Leben, denn ich darf mich von diesem Tag an Papa nennen. Unser Sohn "Leo" wurde um 17:34 Uhr geboren. Wie bestimmt alle Väter, habe auch ich das schönste Baby der Welt. Mit seinen 52cm und 3240g schleicht sich der kleine Bursche in unser Leben. Ich bin unglaublich stolz auf unseren kleinen Sternengucker. Nun sind schon ein paar Tage vergangen und ich muß sagen , dieser kleine Mensch wird mein längster aber auch mein schönster Ironman.                    

 
28.05.08 Der härteste Wettkampf, den ich je machte.

Brasilien, Florianopolis, der Ort des Geschehens, ist eine sehr schöne Insel. Die Leute sprechen portugisisch auch spanisch aber selten englisch. Das Wetter hat uns sehr verwöhnt, denn in dieser Jahreszeit, Spätsommer, kann es auch mal kalt werden. Das Meerwasser bot optimale Wettkampfbedingungen. Alles schien bestens zu laufen. Die letzte Nacht bis zum Rennen, 3:30 Uhr, konnte ich sehr gut schlafen und ich war zuversichtlich, was das Rennen anging. Bis zum Start mußte ich noch zwei kleine Probleme aus dem Weg räumen, zum einen meinen Plattfuß am Rad, zum anderen meinen vertauschten Chip (der für die Zeitmessung zuständig ist). Die Brasilianer gaben sich alle Mühe uns zu unterstützen, das Rennen war sehr gut organisiert, ich möchte sogar sagen, das beste organisierte Rennen das ich im Ausland gemacht habe. Der Landstart erfolgte um 7:00 Uhr. Startschuß und ab ins Wasser. Nach ein paar hundert Metern konnte ich mich freischwimmen und ohne Probleme die erste Boje anschwimmen. Mir war schon etwas seltsam im Magen, Wettkampffieber, dachte ich oder zuviel Salzwasser geschluckt. Nach der ersten Wende, der ersten Runde, ging es vom offenen Meer, zurück Richtung Land. Irgendwie mußte ich feststellen, daß das Schwimmen heute nicht so meine Sache ist und nach einem kurzen  Landgang, der für die Zeitnahme nötig war, schwamm ich die zweite Runde. Als mich dann das Meerwasser wieder "ausspuckte" und ich auf die Stoppuhr sah erschrak ich erst mal über diese beschissene Schwimmzeit, doch es stellte sich bald heraus, das wir alle etwas mehr als 3,8 km im Wasser unterwegs waren und alle Starter wegen den Strömungen im Wasser, viel Zeit verloren. Nun nix wie rauf auf das Rad und Zeit gut machen, doch auch hier hatte ich keine Kraft und der Magen rebellierte jetzt erst so richtig. Schon nach 20 km mußte ich mich übergeben. die Gels, die ich für meine Kohlenhydratversorgung brauchte und auch die Energieriegel konnte ich nicht "behalten". Bald fuhr ich nur noch im Kriechtempo. Nach der Hälfte, 90 km, war ich "tot". Irgendwie schaffte ich auch noch die zweite Hälfte, doch wie sollte ich in diesem Zustand einen Marathon laufen. Als 20. ging ich auf die Laufstrecke, ging ist der richtige Ausdruck, ich war nämlich mehr gehend unterwegs als laufend. Nach ca.8 km mußte ich mich für diesen Tag das letzte Mal übergeben. Mein Magen stabilisierte sich nach langen Gehpausen, doch ich war völlig entkräftet. Immer wieder lief ich an, alles drehte sich, weil ich einfach kaputt war, doch diese Sache mußte beendet werden.Nach10h und 57 min. erreichte ich die Ziellinie. Sehr weit weg von meinem gesteckten Zielen. für mich persönlich habe ich den härtesten Ironman absolviert. Ich bin keineswegs glücklich über diesen Wettkampf, doch ich gab mein Bestes und durfte viele neue Freundschaften, mit anderen Athleten schließen. DANKE an alle Sponsoren und Helfer die mir über diese Ziellinie halfen.                                

 
15.05.08

Aug um Auge, Zahn um Zahn, so geht´s im Wettkampf zu, aber das es schon vor meiner Abreise nach Brasilien, sprichwörtlich Zahn um Zahn geht, hätte ich nicht gedacht. Meine Wettkampfvorbereitungen waren weitestgehend abgeschlossen, nur der Feinschliff fehlte noch, alles lief super, bis letzte Woche mein Zahn anfing "Spuchten" zu machen. Nach einer durchzechten Nacht mit Schmerzmittel und Quarkwickel, wachte ich am Freitag mit einer dicken Backe auf. Lange Rede, kurzer Sinn, der Zahn wurde ab Freitag, täglich behandelt, zum Glück gibt es einen Wochenend-Notdienst, sodass ich heute, am Tag vor meiner Abreise, wieder schmerzfrei bin und mich ans Kofferpacken machen kann. Ob mich diese Woche um meine gute Form gebracht hat, wird sich zeigen, aber ich bin sehr zuversichtlich und freue mich auf Brasilien und das Rennen.                                                       

 
03.05.08 Leistungstest

Am Samstag, den 3.Mai, machte ich mich um 4:00 Uhr morgens auf den weg nach Schwabach. Dort fand der "Bennie- Spezial- Langstreckentest" statt. Um 6:30 Uhr war der Startschuss zum 3000 m schwimmen im Schwabacher Freibad. Leider wurde ich erst die letzten 1000m so richtig wach. Anschließend fuhren wir, d.h. ca. 30 Triathleten, geschlossen nach Schwanstetten, von da aus zogen wir unsere Runden. Nach 9 Runden, jeweils 13.33km, gingen wir dann zum Laufen über, 20-30 km laufen, waren das Ziel. Da mein nächster Start schon in drei Wochen, Ironman Brasilien, stattfindet, schonte ich meinen Körper und beendete den Lauf nach 20km. Mit einer Stunde ausradeln beendete ich zufrieden mein Langstreckenleistungstest.

 

 
27.04.2008
Trainingswettkampf in Bad Kötzting absolviert.                                                                                                Die Wettkampfveranstaltung wurde von der Sonne begleitet. Noch müde, vom Trainingslager, auf den Beinen startete ich den 10km Stadtlauf. Zufrieden und immer noch müde kam ich nach 38:06 ins Ziel. In der Gesamtwertung belegte ich Platz 4. und in der Altersklasse Platz 2.

 

 
25.04.2008

Nach dem ich in Mallorca eine Woche in meinem Hotelzimmer eine Vireninfektion auskurieren mußte und so kein großartiges Training absolvieren konnte, bin ich am11.04.08 nach Lanzarote gereist. Um dort die Sonne zu finden und doch noch ein gutes Trainingslager, für Ironman Brasilien, zu machen . Das Wetter war hervorragend und ich konnte meine Schwimm, Rad und Laufeinheiten bei 27-37°C absolvieren. 

Nun heißt es, die Form zu halten und noch den Feinschliff in den nächsten Wochen zu machen, evtl. mit ein paar Trainingswettkämpfen.

 

 
Ironman Florida 2007
Das Jahr 2007, endet so wie es begonnen hat, mit der Fußverletzung. Immer noch nicht auskuriert musste ich den IM Florida Frühzeitig beenden.

 Die Behandlungen am Bodensee, beim Heilpraktiker Herr Matt (unterstützt von homöopathischen Arzneimittelhersteller Pflüger), bewirkten nach meiner akuten Achilessehnenverletzung Wunder und konnte schon nach vier Wochen, das Laufpensum hochschrauben. Kurz entschlossen flog ich nach Florida, Panama City um dieses Jahr ein gutes Rennen zu absolvieren. Leider musste ich die bittere Erfahrung machen, dass mein Fuß noch nicht dieser Herausforderung gewachsen war, denn schon bei der Radfahrt hatte ich Beschwerden, doch ich redete mir immer wieder ein , mit meinen "sturen Kopf" könnte ich dieses Ding schon schaffen. Als ich dann auf das Laufen wechselte, spürte ich das erste mal das ganze Körpergewicht auf meinen Füßen. Mit der Hoffnung, dass nach ein paar Meilen die Schmerzen nachlassen würden stellte sich als Irrglauben raus und so kam das unvermeidliche, ich stieg nach drei Meilen aus dem Rennen aus.

 
 
 Ostseeman 2007

  

Mit dem Motto "schau ma mol", ging ich an den Start und bin, bis auf mein schlechtes  Laufergebnis (bedingt durch meine immer noch bestehende Achillessehnenverletzung), zufrieden.

Um 7:00 Uhr war der Start in der Ostsee im kalten Wasser mit ca.16,2°C . Ich nahm die ersten Bojen in großem Abstand, um den Positionskämpfen im Wasser aus dem Weg zu gehen. Die Schwimmdistanz von 3,8km wurde so, ohne größere Probleme, bewältigt und nach 1:00:47 konnte ich die Verfolgung mit dem Rad aufnehmen. Die Radstrecke, überraschend wellig und mit sehr vielen Kurven und "Ecken", machte es einem schwer in den "Tritt" zu kommen. Nach ca. 40km ging das Radfahren wie von alleine und ich konnte so trotz kleineren Problemen die beste Radzeit runterspulen. Obwohl ich über zehn Minuten auf dem Rad schneller unterwegs war wie meine Konkurrenten war ich noch voll im "Saft" und so begab ich mich als zweiter auf die Laufstrecke. Im Wechselzelt  traf ich auf den "Ersten", der bekannt war für seine Laufstärke. Kaum losgelaufen, machte sich die Achillessehne bemerkbar.10 km später, wollte ich den Schmerz noch ignorieren doch nach ca. 20 km musste ich nachgeben und brach die Verfolgung ab. Gehend machte ich mich auf den Weg die letzten 20km zu bewältigen, ich  wollte wenigstens den Ironman finishen, was ja immer als oberstes Gebot für den Triathleten zählt (so lange es auch gesundheitlich zu vereinbaren ist). Nach 10:19:38 überquerte ich dann die Ziellinie. So ging der lange Tag in Glücksburg mit vielen Berg und Talfahrten zu Ende.

 

 
 Glücksburg wir kommen

Nun ist es so weit am Mittwoch fahren wir (meine Frau und ich) nach Glücksburg (nähe Flensburg) an die Ostsee. Ich freue mich schon auf diesen Wettkampf. Von meinen Laufleistungen werde ich mich noch selber überraschen lassen müssen, denn die Achillessehne macht sich so ab und zu noch  bemerkbar. Durch die Unterstützung von Pongratz Artur (Orthopädie-Schuhtechnik), Frau Dr. Männer (Zahnärztin) und Herrn Gran (Heilpraktiker) ist es mir überhaupt erst wieder möglich an das laufen zu denken .

Das Moto lautet: Schau ma mol

 

 
 Mühlbauerlauf 2007

Nach einer drei wöchigen Trainingspause, wegen einer Achillessehnenverletzung, nahm ich wieder an zwei Trainingswettkämpfen teil. Der erste Wettkampf "Beucherlinger Volkslauf" (Platz.3). Der zweite Wettkampf, Mühlbauerlauf (Platz.2)

Die Trainingspause zwingt mich aber zu der Entscheidung, den Ironman in Frankreich abzusagen.

Mein nächster größer Wettkampf ist am 05.08.07 an der Ostsee in Glücksburg

 

 
Mallorca, März 2007  

Dieses Jahr hatten wir in Mallorca wettertechnisch gesehen nicht sehr viel Glück, doch wir konnten das Training so weit recht gut umsetzen, auch wenn die vier Jungs (siehe Bild, rechts ), sehr grimmig gucken  die gute Laune am Frühstückstisch und beim Abendessen konnte uns sowieso keiner nehmen.

Wir freuen uns schon auf das nächste Trainingslager. Wenn es wieder heißt "Alex dritt nei, Michl dro bleim"

Für mich heißt es jetzt ein paar kurze Regenerationstage gönnen und dann mal sehen was das Wetter macht, um noch einen Trainingsblock evtl. im wunderschönen Bayerischen Wald (Zuhause) zu machen. 

 

 

   

14.09.06 Ironman Wisconsin

     [mehr]  

      [mehr]

Ironman Wisconsin, der größte Ironmanmassenstart in der IM-Geschichte, 2439 Starter. Das Wetter war bescheiden, 12°C, Dauerregen und sehr windig und es sollte nicht mein Tag werden. Durch den Wind war das Wasser sehr unruhig und es war klar, gute Schwimmzeiten werden an einem solchen Tag von keinem erreicht. Das Radfahren im starken Wind, Dauerregen und Kälte war auch kein Spaß. Ausgestattet mit Sommerkleidung und ein Paar "Ärmlingen" versuchte ich nach dem Schwimmen nach vorne zu fahren, doch die Straßen waren sehr glatt und jede Kurve war ein kleines Sturzrisiko. Eine Radflasche die mir unter das Hinterrad kam, brachte mich zum schleudern und schon fand ich mich im Straßengraben. Wütend über mein Missgeschick, fuhr ich weiter und erreichte im Ziel noch die drittbeste Radzeit. Im Laufen konnte ich mich noch auf den fünften Platz vorlaufen, doch bei Meile acht, schmerzte mein Fuß und Arm so sehr, dass ich das Rennen, ausgekühlt und zitternd, vorzeitig beenden musste. Insgesamt   stiegen an diesem Tag 267 Athleten aus und jeder hatte seine eigene Geschichte, an diesem seltsamen Tag erlebt.

Es war aber trotzdem ein deutscher Tag. Katja Schumacher und Markus Forster erzielten den Gesamtsieg und machten ein tolles Rennen.

Nun, ein seltsames Jahr geht vorüber und ich werde mich demnächst privaten Aufgaben stellen, bis ich mich im Jahr 2007 wieder sportlichen Ziele widme.

 
24.08.06       Neuer Sponsor, Pflüger, homöopathische Arzneimittel
  Der homöopathische Arzneimittelhersteller PFLÜGER wird mich auf meinem sportlichen Weg ,unter anderem mit seinen Produkten, tatkräftig unterstützen  
 

Erlangen, Mitteldistanz  2-80-20.5  2006

Zuerst war ich mir nicht ganz im klaren, ob ich in Erlangen an den Start gehen sollte, denn am Freitag und am Sonntag hatte ich leichte Erkältungssymptome und das Wetter war auch nicht besonders gesundheitsfördernd. Die Vorbelastungen Wettkampf und Training taten ihr übriges, so nahm ich mir vor einfach einmal starten und von Disziplin zu Disziplin zu entscheiden. Die ersten 1000m Schwimmen waren so easy doch so langsam machten sich die Vorbelastungen bemerkbar, beim Radrennen ging es mir genauso, als ich aber hörte das ich auf dritter, vierter Position lag versuchte ich noch einmal druck zu machen. Beim Laufen konnte ich dann meinen dritten Platz verteidigen, klitsch nass aber zufrieden fuhr ich dann nach Hause.        [mehr]        [mehr]

   
 Hofheim- Mitteldistanz, Titelverteidigung 2006

Am 29.07.06 ging ich um 10:00 Uhr als Seriensieger und Favorit  an den Start. Als Mitfavorit reiste ein Athlet aus Österreich, Namens Vonach Thomas an, der letztes Jahr in Hawaii 35 Sekunden hinter mir ins Ziel kam. Auf Grund meiner momentanen Laufschwierigkeiten, sah ich einen schweren Wettkampf auf mich zukommen. Aber wie  man so schön sagt, "wenn Zwei sich streiten, freut sich der Dritte und so geschah es auch. Nach einer schnellen, harten Radfahrt konnte ich meine Laufleistungen nicht zeigen und mein Sportfreund aus Vohenstrauß Jander Pierre lief als erster ins Ziel, zweiter wurde ich und der "Austriaman" wurde dritter.

 weiter Infos

Nach Zieleinlauf. Von recht nach links, Vonach, Jander und i
 
 
 24h Radrennen Kehlheim
Für den "Ausrüster" in Wörth an der Donau starteten fünf Radfahrer, darunter mein Bruder "der Bergspezialist" und ich. Fünf Athleten absolvieren einen Rundkurs von 17km, abwechselnd, 24 Stunden lang. Es war eine gelungene Veranstaltung mit 600 Athleten, 120 Teams und der Rest Einzelstarter. Wir erreichten den 9.Platz

       

 
 24.06.2006 Halbmarathon Cham
Die Erkältung war fast abgeklungen und es wurde Zeit für einen "Formcheck". Mit ein paar kleinen Schwierigkeiten, konnte ich den Halbmarathon, als dritter in der Gesamtwert beenden.  
 
 Ironman Lanzarote 2006

Zwei Wochen vor meinen Ironman Lanzarote hatte ich eine Erkältung und konnte sie leider bis zu meinem Wettkampf nicht ganz auskurieren.

So ging ich hustend am 20.05.06 um 7:00 Uhr an den Start. Ich bemerkte schon beim Schwimmen, das wird kein leichter Tag. Dies zeigte sich auch beim Radfahren. Beim Laufen war dann der Hustenreiz so stark, daß ich nur noch hustend im "trab" vorwärts kam. Nach vier Kilometer kam ich zu dem Entschluß meinem Körper seinen Willen zu lassen und aus denn Wettkampf auszusteigen.

Dies ist nun einmal der Sport. Beim nächsten Ironman bin ich wieder dabei. Zur Ironman Homepage  weiter Infos

 
 03.02.06
In der Schwandorfer Spitalkirche, zum Sportler der Oberpfalz 2005 gewählt. [mehr]
 
 16.11.2005
Besuch im Rathaus, bei Bürgermeister Leo Hackenspiel.   [mehr]
 
 24.10.2005
Das Erlebnis Hawaii und der "Innere Schweinehund"
Platz 70 beim Ironman Hawaii  [mehr]
 
 17.10.2005
70. Platz beim Ironman Haiwaii - Traumergebnis in 09:09:07 [mehr]
Des weiteren gibts Informationen unter www.tri2b.com
 
 30.09.2005
 - Nun ist es wieder so weit, die Koffer sind gepackt und der Flug nach Hawaii steht vor der Tür.
Der Wettkampftag ist der 15.Oktober um 7 Uhr, durch die Zeitverschiebung ist es bei uns der 15 Oktober 19 Uhr.
Das Ziel lautet "finishen" und dann "schau ma mol", wer das Rennen live verfolgen möchte oder weitere Infos über diesen Ironman haben will, kann sich über diesen "link" www.ironmanlive.com schlau machen. Aloha, bis dann.
 
 08.09.2005
 - Am Montag bemerkte ich die ersten kleinen Anzeichen einer Erkältung, die ich aber im "Trainingseifer" überging.
Am Dienstag bekam ich dann die Quittung dafür, mit Schnupfen, Husten und allem was dazu gehörte, lag ich "flach". Nun heißt es schnell gesund zu werden. Durch meinen Trainer Bennie Lindberg und die tatkräftige Unterstützung von Sepp's Radlstol, der meine Radausrüstung für Hawaii noch einmal verbesserte und ich mir somit noch bessere Radzeiten erhoffen kann. Motivation ist trotz der Erkältung vorhanden.
 
 31.08.2005
 - Das Trainingslager Österreich fiel ins Wasser, so wollte ich in Südtirol mein Bergtraining absolvieren. Südtirol war wegen den Schulferien ausgebucht,   so blieb ich zu Hause im schönen Bayerischen Wald. Das Wetter war bei uns nicht so toll, so stand immer wieder Radfahren im Abergebiet bei Regenwetter auf dem Programm. Das Trainingsprogramm wurde so trotzdem erledigt.
 
 29.08.2005
 - 2. Platz beim Lausitzer Knappensee-Triathlon [mehr]
 
 31.07.2005
 - 1. Platz beim Triathlon in Hofheim [mehr]
 
 25.06.2005

 - 1. Platz AK beim Halbmarathon in Cham [mehr]

 
 21.05.2005
 - Rainer Steinberger holt AK-Sieg beim Ironman Lanzarote  [mehr]